Die zweite Vorbereitung beginnt

Im Herbst 2020 auf dem Weg nach Bornholm
Im Herbst 2020 auf dem Weg nach Bornholm

Nachdem ich diese Website ein wenig aufgehübscht habe und einige aktuelle Fotos von der Aphrodite eingefügt habe (Menü: Bilder der Aphrodite), möchte ich euch nicht im Unklaren lassen was ich so vorhabe.

Wenn die Coroa-Pandemie mich lässt, werde ich nach Pfingsten wieder mit meiner Ostseereise beginnen, um den “kleinen” Rest zu absolvieren. Wo ich die Aphrodite ins Ostseewasser lasse ist noch nicht klar. Schön wäre Stralsund.

Nun geht es in die Heimat

Gleich lege ich das letzte Mal ab mit der Aphrodite um zum Kran zu fahren und dann gehts ab nach Hause.

Die heutige Tageslosung ist ein bezeichnetes Fazit für mein Abenteuer:
So spricht der HERR: Ich habe dich erhört zur Zeit der Gnade und habe dir am Tage des Heils geholfen.
Jesaja 49,8

Auch meine Tochter hat mich mit tröstenden Worten geweckt:
Morgen Papa 🙂 ich wünsche dir einen schönen letzten Tag. Ich hoffe du bist nicht allzu traurig, dass es jetzt zurück geht. Wir freuen uns sehr auf dich und sind ganz stolz auf dich, wie du alles gemeistert und deinen Traum verwirklicht hast. Es hat Spaß gemacht deine Berichte zu lesen und mitzuverfolgen wo du gerade bist und wie es dir ergeht. Aber noch mehr Spaß macht es, dass du jetzt wieder bei uns bist ich wünsche dir eine gute Rückreise!

Wie könnt Ihr Kommentare abgeben.

Ich bekam den Hinweis, dass gerne Kommentare zu meinen Berichten abgegeben werden wollen. In den Seiten wollte ich es eigentlich nicht. Aber in Beiträgen geht es für registrierte Nutzer. Also bitte unten auf einen Kommentar schreiben klicken. Vorher sollte man sich mit seinem Passwort anmelden. Ich würde mich sehr auf Feedback freuen. 

Rügenwalde und Leba

Die Einfahrt nach Rügenwalde ist für eine 806 mit Außenborder und Westwind kaum möglich. Der Gegenstrom durch die Flussmündung erzeugt chaotische und hohe Wellen, die den AB immer wieder aus dem Wasser heben. Was geht ist segeln, da im Vorhafen genügend Raum zum Segelbergen ist. Von Westen kommend, wird der Leuchtturm von einem Hotelneubau verdeckt. Da sollte das Hafenhandbuch aktualisiert werden.

Der Ort ist vom Hafen zu Fuß zu erreichen und bietet kleine Geschäfte und ein paar Sehenswürdigkeiten. Am Hafen ist sicher im Sommer viel los, was die Buden und Kneipen an der Promenade vermuten lassen. Im Hafenbecken ist es unruhig, da zum einen rundherum Fischentrawler für Hobbyangler liegen, die um 5Uhr losfahren und zum anderen befördert der Fluss immer wieder lange Wellen ins Becken. Aber hier sammeln sich die Segler, die das angrenzende Sperrgebiet durchfahren möchten. Sonntags können sie ungehindert durchkreuzt werden. 
Die Ausfahrt war bei Westwind 5Bft noch dramatischer. Gut, dass ich mit gerefftem Groß gute Höhe laufend kann, um in der Einfahrt hinaus zukreuzen.

Leba ist ein geschützter Hafen, der Richtung West gute Abdeckung bietet. Also reinsurfen, in der Deckung der Einfahrt die Segel bergen und Motor an. Zum Ort sind es schon einige Schritte, dafür hat man unmittelbar den Kiefernwald mit den Dünen dahinter vor der Nase. Na und die großen Wanderdünen muss man auch gesehen haben. Die Sanitäranlagen sind einfach, dafür brauche ich nur 10€ bezahlen.