Ich habe wieder ein kleinen Film über meine Reise gemacht und wer nicht warten kann, der könnte ihn bei YouTube ansehen.

Ich habe wieder ein kleinen Film über meine Reise gemacht und wer nicht warten kann, der könnte ihn bei YouTube ansehen.

Die dritte Reise der APHRODITE endete seglerisch in Gävle, aber wie kam sie wieder in den Heimathafen?
Dies berichte ich euch hier:

Die APHRODITE verließ ich in Gävle mit der Eisenbahn, kam jedoch nur bis Uppsala. Nach einer Stunde war noch immer nicht klar, wann die Signalstörung behoben sein würde. Also nahm ich kurzerhand ein Taxi zum Flughafen und sprintete zum Gate. Das Flugzeug erreichte ich gerade noch rechtzeitig.

Es wurde ein beeindruckender Flug über einen großen Teil meiner Segelstrecke. Ich erkannte Gotland, die Burg auf Öland und später besonders eindrucksvoll Bornholm und Usedom, bevor das Flugzeug in Berlin landete.

Mit der S-Bahn ging es weiter zum Berliner Hauptbahnhof, wo ich übernachtete. Am nächsten Tag fuhr ich mit Bahn und Bus nach Kröslin, holte mein Auto mit dem Trailer ab und machte mich auf den Weg nach Świnoujście. Von dort brachte mich die Fähre nach Ystad in Schweden. Am nächsten Morgen fuhr ich ohne Unterbrechung weiter nach Gävle.

Dort wartete die APHRODITE bereits auf mich. Der Mast wurde gelegt und das Boot auf den Trailer gekrant. Anschließend ging es nach Stockholm, wo ich gemeinsam mit Steffen die Stadt besichtigte und noch einmal das besondere Flair genoss – für mich bereits zum dritten Mal in diesem Jahr.


Danach fuhren wir gemeinsam nach Trelleborg und nahmen die Fähre nach Rostock. Die Fahrt nach Wuppertal verlief erfreulich entspannt. Am folgenden Tag ging es schließlich weiter zum Heimathafen der APHRODITE nach Veere in den Niederlanden.
Dort konnte ich Petra nach so langer Zeit endlich wieder in die Arme schließen.


Insgesamt habe ich in zehn Wochen 1.657 Seemeilen (3.070 km) auf der Ostsee zurückgelegt. Damit habe ich – bis auf den russischen Küstenabschnitt um Sankt Petersburg – sämtliche Küsten der Ostsee einhand mit der APHRODITE besegelt.
Das ist doch Svenja und Fabian und in Stockholm. Was es damit Aufsicht hat und vieles mehr erfahrt ihr:
6. Südwärts bis an die Höga Kusten

Nun ist es wirklich wahr geworden: HAPARADA habe ich auf eigenem Kiel erreicht und dies ganz alleine. Hier könnt ihr den zweiten Track sehen und den Bericht lesen. Hoffentlich gefällt er euch auch. Aber seit gespannt auf weiter Berichte von der Reise nach Süden.
5. von Finnland nach Haparanda




Der nächste Bericht ist fertig und veröffentlicht. Ich hoffe, er gefällt euch genauso gut, wie es das Feedback zu den bisherigen Berichten vermuten lässt. Wieder habe ich versucht, euch an meinen Erlebnissen und Eindrücken teilhaben zu lassen. Hoffentlich ist mir das gelungen.
4- Von Mariehamn bis zur “Sommersonnenwende”
Da wurde ich doch tatsächlich gefragt, ob ich meine Berichte von einer KI schreiben lasse. Dem muss ich entschieden widersprechen. Ich lasse mir von keiner Maschine Worte in den Mund oder Gedanken in den Kopf legen, sondern möchte meine Erlebnisse selbst in Worte fassen. Dafür habe ich während des Segelns schließlich genügend Zeit.
Zugeben muss ich allerdings, dass ich die Autokorrektur von Pages benutze. Und ob dabei nicht doch irgendwo im Hintergrund eine KI mitmischt, kann ich ehrlich gesagt nicht mit Sicherheit sagen.



Nach 631 Seemeilen (1.170 km) habe ich die Åland-Inseln erreicht – den nördlichsten Punkt meiner bisherigen Segelreisen. Mal sehen, wie es weitergeht.
3- Von Öland zu den Åland-Inseln


Ich habe mich nun entschieden, meine geplante Route zu ändern.
Durch die aktuellen Ereignisse und Erkenntnisse werde ich nicht noch einmal die Route der russischen Scheintankerflotte vor der finnischen Küste kreuzen. Das Erstaunen begann schon in Christiansø, als ein dänisches Kriegsschiff, nachdem die letzten Touristen abgefahren waren, in den Hafen einlief. Dann kam die Begegnung zwischen Öland und Gotland mit einem U-Boot, das kurz darauf wieder abtauchte. Und als ich in den Hafen von Visby einlief, lagen dort zwei schwedische Kriegsschiffe sowie zwei Tarnkappenschiffe dort, wo einst AIDA und Co. anlegten. Die Krönung war schließlich ein Bericht im NDR über massive russische GPS-Störungen und das Senden falscher Standortdaten, was Luftfahrt und Schifffahrt erheblich gefährdet. Die Ursachen liegen offenbar schwerpunktmäßig bei der russischen Scheintankerflotte.
Schade – so werde ich wieder zurück an die schwedische Küste segeln und von dort weiter nach Norden.



Ich habe mich sehr beeilt, da ja mein AIS-Sender nicht funktioniert und somit ihr nicht sehen konntet wo ich bin. Ist aber auch einmal nicht schlecht, wie ihr es im Bericht lesen könnt.
Also viel Spass beim lesen: 1-Von Köslin nach Christiansø